Veröffentlicht: 23.02.2011 unter Ortsvereine

Siegfried Siegel und Frank Damsch beeindruckt

von links: Frank Damsch, Siegfried Siegel, Waltraud Richter, Werner Gutbier

Am Dienstag besuchten der Harzer Landtagskandidat Siegfried Siegel und Frank Damsch, sozial- demokratischer Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Oberharz am Brocken, die Heimatstube Hasselfelde. Waltraud Richter und Werner Gutbier machten eine sehr empfehlenswerte Führung durch die interessante Ausstellung und konnten mit ihrem umfangreichen historischen Wissen hervorragend unterhalten. Die Sozialdemokraten lobten das ehrenamtliche Engagement der heimatgeschichtlich interessierten Hasselfelder und das eindrucksvolle mit historisch wertvollen Exponaten versehene kleine Museum. Doch auch eine fleißige Chronistengruppe gibt es in der Oberharzer Kommune. “Als wir im November in der Volksstimme davon lasen, dass Werner Gutbier im Hasselfelder Arbeitskreis Heimatgeschichte für die politisch-historische Aufarbeitung zuständig ist, haben wir über unseren SPD-Chronisten Ralf Mattern Kontakte ins Staatsarchiv Wolfenbüttel und in das Stadtarchiv Blankenburg geknüpft”, sagt Siegfried Siegel. Herausgekommen ist nun eine dicke Mappe mit allen Ergebnissen der Reichstagswahlen von 1871 bis 1933 sowie der Landtagswahlen von 1918 bis 1933, von allen früher zum Land Braunschweig gehörenden Gemeinden des ehemaligen Kreises Blankenburg. Dabei stellte sich heraus, dass gerade Hasselfelde schon früh eine Hochburg der Sozialdemokratie war – bereits im Januar 1877 wählten die Hasselfelder mehrheitlich den sozialdemokratischen Reichstagskandidaten Wilhelm Bracke. Siegfried Siegel und Frank Damsch übergaben die Wahlmappe in der sich auch die Biographien der beiden einzigen bis zum Jahr 1919 kandidierenden Sozialdemokraten Wilhelm Bracke (1871-1878) und Wilhelm Blos (ab 1881) befinden, und wünschten Waltraud Richter, Werner Gutbier, der als ehemaliger Revierförster übrigens auch eine sehr interessante Waldbegehung anbietet, und der gesamten Hasselfelder Chronistengruppe weiterhin viel Spaß bei ihrer wichtigen historischen Arbeit.

Veröffentlicht: 21.02.2011 unter Ortsvereine

Sozialminister Bischoff und Landtagsabgeordneter Brachmann besuchten Blankenburger Kita

Großer Tag für die 63 Erzieherinnen in den fünf Kindertagesstätten des Gemeinnützigen Vereins für Sozialeinrichtungen (GVS) in Blankenburg. Sachsen-Anhalts Sozialminister Norbert Bischoff (SPD) überreichte ihnen gestern Vormittag ihre Weiterbildungszertifikate. Die Frauen hatten sich von Oktober 2009 bis Dezember 2010 an den Wochenenden weitergebildet. Peggy Angerstein als Fortbildungsreferentin habe sie im wahrsten Sinne “fit gemacht für eine bessere frühkindliche Erziehung”, wie GVS-Leiterin Heidrun Beck formulierte. Sie dankte Peggy Angerstein, die selbst Erzieherin beim GVS ist, dafür sehr herzlich. “Auch vor dem Hintergrund von Veränderungen in der Gesellschaft und in den Familien ist es uns besonders wichtig, das Personal unserer Kindertageseinrichtungen stets weiterzubilden. Nur eine weiterführende und aufbauende Qualifizierung sichert eine hohe Qualität in der Begleitung von Kindern und deren Familien.”, so Beck.

Als “besonders wertvoll” bezeichnete sie zudem, dass die 100 Stunden umfassende Weiterbildung als sogenannte Inhouse-Schulung angeboten wurde. Das habe die Möglichkeit eröffnet, dass alle Erzieherinnen an den Themen ihrer Einrichtung gemeinsam arbeiten konnten.

Sozialminister Bischoff wandte sich vor der Übergabe der Zertifikate direkt an jene, für die die Weiterbildung eigentlich bestimmt war: die Kinder. Der Minister versprach den Knirpsen immerhin viele neue Ideen für einen abwechselungsreichen und kreativen Kindergartenalltag.

“Es gibt jetzt so viele Möglichkeiten für euch, damit ihr gern hierher geht und jeden Tag euren Eltern stolz erzählen könnt, was ihr Neues gelernt habt”, erklärte er den Mädchen und Jungen der Integrativen Bewegungstagesstätte “Am Regenstein”. Sie spendeten dafür nicht nur kräftigen Applaus, sondern sangen auch noch gleich ein Paar Lieder für die Gäste – unter ihnen auch Landtagsmitglied Ronald Brachmann, Bürgermeister Hanns-Michael Noll sowie Elternvertreter, Stadtratsmitglieder und Vorstandsmitglieder des GVS.

Die Urkunden zur erfolgreichen Qualifizierung im Zuge des Landesprogramms “Bildung: elementar – Bildung von Anfang an” nahmen schließlich stellvertretend für ihre Kolleginnen die Leiterinnen Christel Pitzek (Kindertagesstätte Am Westend), Evelin Wahlert (Am Bergeshang), Bärbel Sonnberger (Am Thie), Renate Noepel (Oesig) und Kathrin Friedrich (Am Regenstein) entgegen.

Harzer Volksstimme in der Fassung vom 19.02.2011
Urheber von Text und Bild: Jens Müller

Veröffentlicht: 11.02.2011 unter Ortsvereine

SPD-Ortsverein Quedlinburg fordert Erhalt des Kurzentrums Bad Suderode

Der SPD-Ortsverein Quedlinburg hat alle politisch Verantwortlichen dazu aufgerufen, sich für den Erhalt des Kurzentrums in Bad Suderode einzusetzen.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Andreas Steppuhn kritisierte den Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Dr. Reiner Haseloff (CDU), für sein mangelndes Engagement für das Kurzentrum.

Es sei nicht nachzuvollziehen, erklärte Steppuhn, dass Minister Haseloff die Verantwortung allein in Richtung der Stadt Quedlinburg schiebe und damit bewusst Arbeitsplätze aufs Spiel setze.

Der SPD-Ortsverein werde sich mit an die Spitze des Protestes stellen, um den Wirtschaftminister zum Einlenken zu bewegen. Deshalb wolle man sich nicht nur an Protesten der Belegschaft beteiligen, sondern auch gemeinsam mit Kommunalpolitikern, Gewerbetreibenden und Einwohnern eine Unterschriftensammlung vorbereiten und Protestveranstaltungen planen.

Für den 18. März 2011 kündigte Andreas Steppuhn eine Demonstration und Kundgebung anlässlich des Haseloff-Besuchs bei der Eröffnung der neuen „Bodetal Therme Thale“ an.

Hierbei gehe es nicht darum, gegen die neue Therme zu demonstrieren, stellte Steppuhn klar, sondern die Protestaktion richte sich gegen die nicht nachvollziehbare Förderpolitik von Wirtschaftsminister Haseloff. Steppuhn erinnerte daran, dass die Kurzentren und Bäder im Land in den vergangenen Jahren höchst unterschiedlich gefördert und unterstützt wurden. Sich jetzt beim Kurzentrum Bad Suderode aus der Verantwortung zu stehlen sei aus Sicht des SPD-Ortsvereins ein schlechter Stil.

Veröffentlicht: 09.02.2011 unter Ortsvereine

Kurgastzentrum – nur mit festehender Förderzusage

Der Vorstand der Blankenburger SPD beschäftigte sich auf seiner letzten Sitzung ausführlich mit den jüngsten Entscheidungen des Stadtrates. Der einstimmige Beschluss der Stadträte zum Bau des Kurgastzentrums und der Antrag beim Land für die notwendigen Fördermittel wurde grundsätzlich von allen Teilnehmern begrüßt. Auf Initiative der SPD wurde ein Ergänzungsbeschluss im Stadtrat einstimmig gefasst, der eine 90 % Förderung des Vorhabens durch das Land voraussetzt, da ein anderes Finanzierungsmodell aus eigener Kraft nicht zu schultern ist. Von den SPD Mitgliedern des Ortsvereins wurde bedauert, dass eine Wiederbelebung des alten Teufelsbades aus finanziellen Gründen nicht möglich war. Da die Entscheidung über den Standort der neuen Einrichtung schon im letzten Jahr gefallen war, schied auch das Gebäude der alten Post für eine Nutzung als Kurgastzentrum aus.

Der Bau des Kurgastzentrums ist eine notwendige Investition, um für Blankenburg den Status eines Heilbades zu erhalten, und dieses Ziel wird auch von der SPD unterstützt. Mit dem Bau des Kurgastzentrums und die Ausrichtung der Stadt auf den Bereich des Gesundheitstourismus sieht die SPD neue Entwicklungschancen für Blankenburg. Dennoch werden bei dieser Entscheidung auch Risiken gesehen, da die Stadt zukünftig alleiniger Betreiber des Kurgastzentrums sein wird. Wenn ab 2013 die Besucherzahlen und damit die Einnahmen stimmen, wird sich kein Blankenburger beklagen. Falls aber die Prognosen über die Wirtschaftlichkeit nicht eintreffen, kann ein Defizit entstehen, welches zu Lasten des städtischen Haushalts geht. In der Diskussion wurde von den Mitgliedern erörtert, dass es auch andere Einrichtungen gibt, die durch die Stadt finanziert werden, wie zum Beispiel die beiden Bäder mit über 100.000 €. Der Finanzausgleich für das Kurgastzentrum wird sich da einreihen.

Mit dem Bau des Kurgastzentrums übernimmt die Stadt eine Vorleistung für die Entwicklung Blankenburgs. Damit diese Entwicklung erfolgreich ist, sind aber auch die Bürger gefragt, ihren Teil zu Veränderungen beizutragen. Dazu gehört die Fortsetzung der Sanierung von Häusern, der Mut zur Wiederbelebung des einen oder anderen Geschäftes und die Schaffung einer echten Fußgängerzone in der Altstadt. Auch die Bewohner unserer Stadt können dazu beitragen, wenn sie als Kunden die Anstrengungen der Gewerbetreibenden honorieren und ihre Einkäufe wieder verstärkt in ihrer Heimatstadt tätigen.