Veröffentlicht: 04.12.2018 unter Ortsvereine

SPD – Fraktion begrüßt Haushaltsplanentwurf der Stadt für 2019

Heinz Grimme
Heinz Grimme

Die SPD-Fraktion im Blankenburger Stadtrat begrüßt den von der Verwaltung vorgelegten Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2019. Wie der Fraktionsvorsitzende, Heinz Grimme, mitteilt, sei aus Sicht der Fraktion zwar zu kritisieren, dass der Planentwurf trotz der Überschüsse der vergangenen Jahre erneut nicht ausgeglichen sei. So plane die Stadt im Ergebnisplan mit einem Defizit in Höhe von rund 1,4 Mio. € und im Bereich der Investitionen mit einem Defizit von rund 412 T€. Trotz dieses Defizits überwiegen die positiven Aspekte des Planentwurfs, so Grimme weiter. Positiv sei zunächst anzumerken, dass es der Stadtverwaltung zum ersten Mal seit Jahren gelingt, einen Haushaltsplan rechtzeitig vor Beginn des betreffenden Planjahres vorzulegen. Auch sei auf die in 2019 und den Folgejahren geplanten und teilweise schon begonnenen wichtigen Investitionen in die Schul- und Kitainfrastruktur der Stadt zu verweisen. Hier seien beispielsweise der Neubau der Turnhalle für die Grundschule Am Regenstein, die Sanierung der Grundschule in Derenburg sowie die Sanierung der Kitas in Heimburg und Derenburg hervorzuheben. Hierbei handle es sich um Investitionen, die der nachfolgenden Generation gute Rahmenbedingungen für die Tagesbetreuung und das Lernen sicherstellen. Auch der in der mittelfristigen Planung vorgesehen Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Börnecke und Timmenrode sei zu begrüßen. Schließlich würden beide Vorhaben einerseits die Rahmenbedingungen für die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr erheblich verbessern, andererseits aber auch echte Schandflecken in den Orten beseitigen. Nicht zu letzt werde auch der dringend notwendige Ausbau der Herzogstraße in den Jahren 2020 und 2021 von der SPD-Fraktion unterstützt. Zusammenfassend enthält der Haushaltsplanentwurf aus Sicht der SPD viele wichtige und sinnvolle Investitionen in der Stadt und ihren Ortsteilen. Vor diesem Hintergrund werde die Fraktion dem vorgelegten Entwurf trotz der erheblichen Bauchschmerzen wegen des großen und – wie die Abrechnung der Vorjahre auch zeige – vermeidbaren Defizits zustimmen, so Grimme abschließend.

Veröffentlicht: 28.11.2018 unter Ortsvereine

Bürgersprechstunde am 29. November 2018

Der Harzer SPD-Landtagsabgeordnete und Ortsvorsitzende Andreas Steppuhn lädt am Donnerstag, dem 29. November, zu seiner nächsten Bürgersprechstunde ins SPD-Bürgerbüro Zwischen den Städten 4 in Quedlinburg ein. Dort steht er in der Zeit von 12:00 bis 13:30 allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern für Anfragen, Anregungen und Gespräche zur Verfügung.

Veröffentlicht: 25.11.2018 unter Ortsvereine

SPD ehrt Ludwig Hoffmann mit der Willy-Brandt-Medaille

Der SPD-Ortsverein Wernigerode hat im Rahmen seiner vergangenen Mitgliedervollversammlung den langjährigen Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann mit der Willy-Brandt-Madaille geehrt. Es ist die höchste Auszeichnung innerhalb der SPD.

Der neue SPD-Vorsitzende Karsten Barner (links) übergab gemeinsam mit seinem Stellvertreter Tobias Kascha (rechts) die Willy-Brandt-Medaille an Ludwig Hoffmann.

Ludwig Hoffmann wurde 1943 in Jürgenshof geboren und legte 1962 das Abitur ab. Daraufhin begann er ein Studium zum Diplomingenieur, was er 1968 erfolgreich abschloss. Anschließend war er bis 1978 im ehemaligen VEB Elektromotorenwerk Wernigerode tätig, ehe er ein weiteres Studium an der Martin-Luther-Universität in Halle- Wittenberg absolvierte. Von 1989 bis 1991 arbeitete Hoffmann in der technologischen Entwicklung des hiesigen Elektromotorenwerkes. Ab 1991 bis zu seiner Wahl 1994 zum Oberbürgermeister der damaligen Kreisstadt Wernigerode, war er Geschäftsführer der Gesellschaft für Bildung und Arbeit GmbH Wernigerode. Bis zu seinem Ruhestand 2008 lenkte Ludwig Hoffmann die Belange der bunten Stadt am Harz. Unter seiner Führung gelangte die Stadt zu wirtschaftlicher Stärke, hoher innerstädtischer Attraktivität und Errungenschaften wie der Landesgartenschau.

Diese einzelnen Stationen seiner Biografie würdigte der SPD-Kreisvorsitzende Tobias Kascha in seiner Laudatio. Dabei hob der Vorsitzende der Harzer Sozialdemokraten vor allem die politische Lebensleistung Hoffmanns hervor. Kascha dazu: “Ludwig Hoffmann war Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Wernigerode, mehrere Perioden Mitglied im Kreisvorstand sowie von 1990-1995 und von 2007-2017 Mitglied des Kreistages. Selbstverständlich war er im Rahmen dieser Funktionen in zahlreichen Gremien wie Aufsichtsräten, Gesellschafterversammlungen, Stiftungen bis hin zu Vereinen wie beispielsweise bis heute dem Heimat- und Geschichtsverein aktiv. Die SPD ehrt mit der Willy-Brandt-Medaille Mitglieder, die sich um die Sozialdemokratie in besonderer Weise verdient gemacht haben. Daher zeichnen wir Ludwig Hoffmann mit der Medaille als höchste Form der Anerkennung innerhalb der SPD aus”. Zudem lobte Kascha insbesondere die Kombination aus Pflichtbewusstsein, Genauigkeit und Menschlichkeit, die den ehemaligen Oberbürgermeister bis heute ausmachen: „Von Ludwig Hoffmanns Verdiensten und seiner Persönlichkeit zeugt die bis heute große Beliebtheit Hoffmanns bei den Wernigerödern“ so Kascha.

Der neu gewählte SPD-Ortsvereinsvorsitzende Karsten Barner beglückwünschte Ludwig Hoffmann zu dieser Auszeichnung. Barner abschließend dazu: “Ludwig Hoffmann ist bis heute ein aktiver Mitstreiter für die sozialdemokratische Idee. Wir sind ihm sehr dankbar, dass er sich weiterhin innerhalb unseres Ortsvereins engagiert. Diese Anerkennung hat sich Ludwig Hoffmann redlich verdient.”

Veröffentlicht: 17.11.2018 unter Ortsvereine

Wernigeröder SPD wählt neuen Vorstand

Rolf Harder bei seinem Bericht über die Arbeit des Vorstandes der vergangenen zwei Jahre.

Auf der letzten Mitgliedervollversammlung im Jahr 2018 wählten die Wernigeröder Sozialdemokraten einen neuen Vorstand. Der 24-jährige Karsten Barner löst daraufhin Rolf Harder als Vorsitzender ab, der nicht wieder für das Amt kandidierte, um damit nicht nur einen Generationswechsel zu ermöglichen, sondern auch die notwendige Erneuerung der SPD vor Ort weiter voranzutreiben. Barner gehörte zunächst als Beisitzer und später als Kassierer dem Vorstand bereits an und ist parallel dazu seit 2014 Vorsitzender der Harzer Jusos. Karsten Barner, der einstimmig von seinen Genossen in die neue Verantwortung gewählt wurde, absolviert neben seiner Tätigkeit in der Harzsparkasse noch ein Masterstudium an der Hochschule Harz.

Zur Seite stehen dem neuen SPD-Chef weiterhin die Stellvertreter Tobias Kascha und Kevin Müller. Die Finanzen werden zukünftig von Michael Höppner verwaltet. Zu den Beisitzern im Vorstand der Sozialdemokraten zählen nun Theo Fiala, Rolf Harder, Nils Johannson, Markus John, Ralf Mattern und Bernd-Uwe Wolf.

Der frisch gewählte Vorstand der Wernigeröder SPD: (v. l.) Kevin Müller, Bernd-Uwe Wolf, Markus John, Karsten Barner, Rolf Harder, Ralf Mattern, Theo Fiala, Tobias Kascha, Nils Johannson und Michael Höppner.

In seiner Antrittsrede dankte Karsten Barner für das entgegengebrachte Vertrauen. Sein Dank galt auch den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Mitgliedern Petra Börst-Harder und Franziska Gruschka, die auf eigenen Wunsch nicht wieder kandidierten, in den zurückliegenden Jahren allerdings dazu beigetragen haben, dass die Wernigeröder SPD eine gute Arbeit leisten konnte. Im Anschluss gab er einen Ausblick auf die künftige Arbeit des Vorstandes. „Im Mittelpunkt des ersten Jahres werden die Vorbereitungen des Kommunalwahlkampfes stehen“, erklärte Barner. Im Mai 2019 werden neue Stadt- und Kreisräte gewählt, die aktiv das Leben der Wernigeröder vor Ort gestalten und verbessern möchten. „Wichtig ist für die Arbeit der sozialdemokratischen Volksvertreter, dass sie bis dahin Anregungen durch die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt bekommen, wo der Schuh noch drückt und was angepackt werden muss. Dafür haben wir die Aktion `Wernigerode Experten´ ins Leben gerufen.“

Aufnahme des Neumitglieds Andreas Peukert in die Reihen der SPD-Mitglieder.

Um das Leben der Menschen vor Ort weiter verbessern zu wollen, erarbeiten die Sozialdemokraten unter Einbezug der Meinungen aus der Wernigeröder Bürgerschaft derzeit ihr Kommunalwahlprogramm und hoffen auf zahlreiche neue Impulse. „Wir wollen dabei insbesondere Möglichkeiten finden, um die in den letzten Jahren stark steigenden Miet- und Kaufpreise für Immobilien zu begrenzen. Es darf nicht sein, dass Wohnraum in Wernigerode nur für Spitzenverdiener und Vermögende erschwinglich ist. Wir engagieren uns dafür, dass die bunte Stadt am Harz nachhaltig attraktiv bleibt“, erklärt Karsten Barner.

In den vergangenen Jahren gab es ein erfreuliches Mitgliederwachstum, was die SPD motiviert noch weitere Mitstreiter zu gewinnen, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen möchten. „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger von Wernigerode durch unsere politische Arbeit überzeugen und für eine Mitarbeit bei uns zu begeistern. Die SPD in Wernigerode steht für eine klare Haltung. Wir stehen auch weiterhin hinter den begonnenen Projekten“, so der neue SPD-Chef abschließend. „Wernigerode ist eine sehr lebenswerte Stadt, um die uns andere beneiden.“