Veröffentlicht: 23.08.2010 unter Ortsvereine

Sozialdemokraten stiften Mammutbaum in Schierke

„Hätte man zum ersten Oktoberfest auf der Münchner Theresienwiese im Jahr 1810 diesen Baum gepflanzt, wäre er jetzt nach 200 Jahren ausgewachsen“, meine der Stadtrat und SPD-Landtagskandidat Siegfried Siegel. Es war kein Oktoberfest, aber das jährliche Sommerfest der Wernigeröder Sozialdemokraten, das diese, den neuen Ortsteil Schierke begrüßend, in diesem Jahr in der dortigen „Baude“ feierten und dies zum Anlass nahmen, einen Urwaldmammutbaum zu pflanzen. Die Sozialdemokraten konnten auf einem von Altoberbürgermeister und Ortsvereinsvorsitzenden Ludwig Hoffmann geführten Rundgang durch Schierke feststellen, dass sich im neuen Ortsteil etwas tut. „42 Millionen Euro öffentliche Investitionen sollen 130 Millionen Euro private Investitionen hier auslösen“, zitierte Siegfried Siegel aus dem Entwicklungskonzept. „Da ist der von uns gestiftete und gepflanzte Baum sicher nur ein bescheidener Beitrag. Vielleicht gibt diese Pflanzung aber einen Anstoß, dass sich auch die Schierker ein Bürgerwäldchen gestalten, auch wenn der Ort sicherlich mit Bäumen reichlich gesegnet ist.“ An den vom städtischen Gartenamt gesetzten Bäumen gibt es auch die Möglichkeit, mit einem Schild auf einer kleinen Stele bestimmten Ereignissen oder Personen zu gedenken. In Wernigerode sieht man diese Ergebnisse bürgerschaftlichen Engagement längst nicht nur im Bürgerpark. Siegfried Siegel verwies  darauf, dass wie der noch kleine Baum auch die Demokratie der Pflege vieler bedarf. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein mühsamer Prozess. Gefährdet wird sie nicht nur von Demagogen und Heilsverkündern, sondern vorallem von den Gleichgültigen“, warb der SPD-Landtagskandidat für Wernigerode, der Stadt Oberharz am Brocken, der Stadt Harzgerode und Neudorf für das Mitwirken möglichst vieler Menschen an der Gestaltung unserer Gesellschaft.

Ralf Mattern 

Veröffentlicht: 20.08.2010 unter Kreisverband, Ortsvereine

Finanzminister Jens Bullerjahn besuchte Großes Schloss Blankenburg

Bullerjahn im Großen Schloss Blankenburg

Dr. Ronald Brachmann, Jens Bullerjahn, stellvertretener Geschäftsführer der GroßeSchloss GmbH Frank Haseley, Heinz Grimme, Christa Grimme

Zu einem Informations- gespräch besuchte der stellvertretende Ministerpräsident Jens Bullerjahn gemeinsam mit dem Chef der Investitionsbank Manfred Maas das Große Schloss in Blankenburg. Eingeladen hatte die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Harz Christa Grimme, die sich seit Jahren ehrenamtlich für den Erhalt des Schlosses einsetzt. An dem Informationsbesuch nahmen ebenfalls der Landtagsabgeordnete Dr. Ronald Brachmann sowie der Ortsvereinsvorsitzende Heinz Grimme teil.

Bei einem kurzen Rundgang durch die Räume, den Reinhilde Gebhardt im historischen Kostüm anführte, gab es Informationen zur Historie des Baus, ergänzt durch Informationen zu den Bauschäden, die durch den jahrelangen Leerstand des Geäudes entstanden sind. Allein für die Notsicherung des Gebäudes sind jährlich bis 7000 000 € nötig. Weiterlesen »

Veröffentlicht: 17.08.2010 unter Ortsvereine

Leserbrief zum Überfall auf 2 Polizisten in Wernigerode am 14.08.2010

Die schweren Körperverletzungen, die 2 Polizisten der Wernigeröder Polizeistation in unserer Innenstadt während ihres Dienstes zugefügt wurden, muss jeden Bürger empören. Dass jungen Menschen offenbar jedwede Achtung vor der Unversehrtheit Anderer verloren gegangen ist, ist unbegreiflich. Sie meinen offensichtlich, per Faustrecht  Differenzen mit anderen Menschen und/oder der Polizei für sich entscheiden zu wollen. Man darf nur hoffen, dass hinter dem Überfall auf die beiden Beamten nicht auch noch kriminelle Strukturen stecken. Es muss unter konsequenter Anwendung aller rechtsstaatlichen Mittel gegen die Schläger vorgegangen werden.

Zunächst gilt unsere Solidarität den im Dienst verletzten Beamten. Wir wünschen Ihnen baldige Genesung. Aber das ist nur die eine Seite. Auf vielerlei Weise muss ständig dafür gearbeitet werden, dass Körperverletzungen und Vandalismus in Wernigerode keinen Platz haben: Durch Information, Bildung und Erziehung, durch Zivilcourage, durch eine gut ausgebildete und ausgerüstete Polizei, eine effektiv arbeitende Justiz u.a.m. Auch die Betreiber von Gaststätten sind aufgefordert, ihre Verantwortung nicht an der Tür enden zu lassen und zu überlegen, was sie zur Erhöhung von Ordnung und Sicherheit in unserer Stadt beitragen können.

Ludwig Hoffmann, Wernigerode

Veröffentlicht: 11.08.2010 unter Ortsvereine

Schloss-Retter werben für Unterstützung ihrer Sanierungspläne

André Gast, Christa Grimme, Reinhilde Gebhardt, Frank Haseley und Falk Götzel vom Verein "Rettung Schloss Blankenburg" führten Finanzminister Jens Bullerjahn durch das Große Schloss. Nicht im Bild: Stadtrat Heinz Grimme und Investitionsbank-Chef Manfred Maas.Zu einem Informationsgespräch besuchte der stellvertretende Ministerpräsident Jens Bullerjahn gemeinsam mit dem Chef der Investitionsbank Manfred Maas das Große Schloss in Blankenburg. Eingeladen hatte die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Harz Christa Grimme, die sich seit Jahren ehrenamtlich für den Erhalt des Schlosses einsetzt. An dem Informationsbesuch nahmen ebenfalls der Landtagsabgeordnete Dr. Ronald Brachmann sowie der Ortsvereinsvorsitzende Heinz Grimme teil. Bei einem kurzen Rundgang durch die Räume, den Reinhilde Gebhardt im historischen Kostüm anführte, gab es Informationen zur Historie des Baus, ergänzt durch Informationen zu den Bauschäden, die durch den jahrelangen Leerstand des Gebäudes entstanden sind. Allein für die Notsicherung des Gebäudes sind jährlich bis 7000000 € nötig.

Erfreut zeigte sich der Finanzminister darüber, dass derzeit aus dem Konjunkturprogramm II 2,28 Millionen € zum Einsatz kommen, die kürzlich ausgereicht wurden. Mit den jetzt erfolgeten Mittelzuweisungen wird der Theaterflügel des Großen Schlosses saniert. Für ihn steht eine Nutzung fest. In dem für Blankenburg größten Saal sollen wieder Theateraufführungen und Konzerte stattfinden. Ein Ausstellungsraum und das Besuchercafé werden ebenfalls so hergerichtet, dass sie auch beheizbar und im Winter nutzbar sind.

Angesichts der noch benötigten Geldmittel sicherten der Finanzminister und Manfred Maas zu, sich bei entsprechenden Stiftungen und anderen Förderern für das Schloss einzusetzen.

Ein besonderes Lob zollte Jens Bullerjahn den ehrenamtlich Tätigen, die im Schloss jeden Samstag von 14.00 bis 16.00 Uhr Führungen anbieten und in einem kleinen Café für die Beköstigung der Gäste sorgen sowie Konzerte und Veranstaltungen organisieren. “Wir werden schauen, wo wir helfen können. Für uns ist es wichtig zu wissen, wo die Reise hingeht.” so Jens Bullerjahn.”

Quelle (Bild): Harzer Volksstimme vom 11.08.2010
Verfasser und Urheber (Bild): Jens Müller