Veröffentlicht: 28.10.2010 unter Ortsvereine

Quedlinburg erhält Auszeichnung für demokratisches Miteinander

 v.l.n.r. Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht (Quedlinburg), Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende (Celle)Anlässlich der Konferenz „Demokratie aktiv gestalten“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 21. und 22. Oktober 2010 wurde der Stadt Quedlinburg die Auszeichnung „Ort der Vielfalt“ überreicht. Quedlinburgs Partnerstadt Celle wurde ebenfalls für deren Engagement für Demokratie, Vielfalt und Toleranz gewürdigt.

Am 21. Oktober 2010 nahm Quedlinburgs Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht stellvertretend für alle gegen Rassismus und Extremismus aktiven Bürger und Akteure die Auszeichnung “Ort der Vielfalt” entgegen. Die Auszeichnung erhielt die Stadt für die Arbeit des Runden Tisches anlässlich der Konferenz “Demokratie aktiv gestalten” durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Bundesweit wurden 52 Kommunen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in ihrer Region einsetzen.
“Alle Kommunen, die heute den Titel ‚Ort der Vielfalt‘ erhalten, zeichnen sich durch ihren vorbildlichen Einsatz für unsere Gesellschaft aus. Hinter diesen 52 Kommunen stehen über 4,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in 488 Gemeinden. Viele dieser Bürgerinnen und Bürger machen sich stark gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit vor der eigenen Haustür und setzen so ein gemeinsames Zeichen für Demokratie und Vielfalt in unserem Land”, so Dr. Hermann Kues, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium während der Auszeichnungsveranstaltung.
Der Bürgermeister der Stadt Quedlinburg, Dr. Eberhard Brecht, dankt allen Mitstreitern in der Stadt, die sich gegen Rassismus, Intoleranz und Rechtsextremismus engagieren, da nur deren aktives Eintreten für die Entwicklung eines demokratischen Miteinanders diese Auszeichnung möglich gemacht hat.
Die ebenfalls erfolgte Würdigung der Quedlinburger Partnerstadt Celle für deren Engagement für Demokratie, Vielfalt und Toleranz verdeutlicht das hohe Maß an gemeinsamen Werten beider Städte.

Herausgeber der Presseinformation: Stadt Quedlinburg

Veröffentlicht: 28.10.2010 unter Ortsvereine

SPD Ortsverein erwandert bedrohte Natur um Ballenstedt

Unter dem Thema „Bedrohte Natur im Ostharz“ lud der SPD-Ortsverein Ballenstedt-Falkenstein/Harz zu einer Tageswanderung ein. Trotz herbstlicher Temperaturen nutzten zahlreiche Bürger aus Ballenstedt und Umgebung die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von strittigen Projekten zu machen. Auch Bernward Rothe, SPD-Landtagsabgeordneter für den Bereich Aschersleben konnte so seinen Wahlkreis von einer neuen Seite erleben.

An der Selkesicht erläuterte Detlef Mahlo von der Bürgerinitiative „Naturnaher Hochwasserschutz Selke“ den Wanderern an Ort und Stelle die Ausmaße und Auswirkungen des geplanten Selketalstaudamms. Die Initiative setzt sich seit Jahren dafür ein, dass statt des Staudamms Alternativen genutzt werden. Nach einem geselligen Mittagsimbiss stand eine weitere Vor-Ort-Besichtigung auf dem Programm: das Gebiet an den Rehköpfen, wo ein Grauwackesteinbruch geplant ist. Kurt Neumann von der Bürgerinitiative gegen den Steinbruch erläuterte auf dem betroffenen Gelände die Befürchtungen der Gegner. Anschließend ließen die Teilnehmer den Tag voller Eindrücke bei einer Tasse Kaffee in Ballenstedt Revue passieren.

„Ich freue mich, dass so viele der Einladung gefolgt sind, sich vor Ort die umstrittenen Projekte anzuschauen, über die in der Region seit Jahren diskutiert wird. Diese Wanderung hat auch gezeigt, dass die Natur um Ballenstedt und im Selketal eine besondere ist und jeder  Eingriff in diesen Tourismus-Magnet kritisch begleitet werden muss.“, zog Wiebke Neumann, Ortsvereinsvorsitzende, eine Bilanz der Wanderung.

Der Ortsverein plant auch in Zukunft Veranstaltungen und Wanderungen dieser Art, um über Themen und Projekte vor Ort zu sprechen.

Veröffentlicht: 16.10.2010 unter Ortsvereine

Landesentwicklungsplan – Auch Brachmann sagt Unterstützung zu

Im Ringen um den Beibehalt seines landesplanerischen Status setzt die Stadt Blankenburg nun auf die Oppositionsparteien im Landtag. Bürgermeister Noll wird in der kommenden Woche von FDP und Linke zum Thema angehört. Unterstützung bekommt er aber auch vom Harzer SPD-Landtagsmitglied Ronald Brachmann.

Blankenburg/Derenburg. Während ausgerechnet seine eigene Partei das Thema Landesentwicklungsplan am liebsten nicht mehr antasten würde, setzt Blankenburgs Bürgermeister Hanns-Michael Noll (CDU) seine Hoffnungen nun auf Die Linke sowie die FDP. Am kommenden Montag, 18. Oktober, wird er in Magdeburg von den Oppositionsfraktionen dazu angehört. Eine öffentliche Anhörung des Städte- und Gemeindebundes, für den Noll als Redner vorgesehen war, war bekanntlich abgesetzt worden.

“Uns geht es nicht darum, dass wir eine Ausnahmegenehmigung wollen oder eine Änderung der Kriterien. Wir fordern lediglich eine korrekte Anwendung der Leitlinien”, so Noll, der nach wie vor gegen die Herabstufung Blankenburgs zum Grundzentrum Sturm läuft. “Wir haben unsere Mittelfunktionsaufgaben nachgewiesen”, erklärt der Bürgermeister.

Rückendeckung bekommt er nicht nur vom Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt, sondern auch vom Harzer SPD-Landtagsmitglied Ronald Brachmann, der die Argumente der Blankenburger vor kurzem im Innenausschuss des Landtages vorgetragen hatte. Auch er ist der Meinung: “Blankenburg erfüllt die Kriterien für ein Grundzentrum mit Teilfunktion eines Mittelzentrums.” Allerdings sei ihm aus dem zuständigen Ministerium mitgeteilt worden, dass dieser Status künftig nicht mehr in Betracht komme, weil aus dem Oberharz Städte wie Wernigerode und Quedlinburg in einer halben Autostunde erreichbar seien.

“Wenn jetzt schon die Stoppuhr im Auto das Kriterium für die Landesentwicklung in Sachsen-Anhalt ist, dann bin ich im falschen Film”, meinte Brachmann. Denn immerhin gehe es darum, was eine Stadt für seine Bürger und die Einwohner in den Umlandgemeinden vorhält. Neben Schulen und bestimmten Ämtern ist das unter anderem auch eine Verkehrsinfrastruktur. In Blankenburg kreuzen sich allein drei Bundesstraßen. Auf der Schienenstrecke Elbingerode-Blankenburg wird das größte Güteraufkommen im Land bewegt.

Quelle: Harzer Volksstimme in der Fassung vom 14.10.2010
Urheber: Harzer Volksstimme, Jens Müller

Veröffentlicht: 11.10.2010 unter Ortsvereine

Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Wernigerode

Das weit über 20 Jahre andauernde ehrenamtliche Engagement von Siegfried Siegel als Wernigeröder Stadtrat, Mitglied der Bergwacht, Präses des Kirchenkreises, Betriebsrat bei GALVANO, Synodaler bei der EKD, Mitglied im DDR-Friedenskreis der Evangelischen Kirche und als Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei in Wernigerode wird durch einen Eintrag im Goldenen Buch der Stadt Wernigerode geehrt.