SPD nominiert Mario Hennig für den Bundestag im WK 68 (Landkreis Harz und Altkreis Aschersleben) – Petra Börst-Harder zur Ersatzkandidatin gewählt.

Harzgerode/Halberstadt/Aschersleben: Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands im Bundestagswahlkreis 68 (Landkreis Harz und Altkreis Aschersleben) hat auf einer Delegiertenversammlung im Harzgeröder Ortsteil Güntersberge am 22. September 2012, den 46jährigen Harzgeröder Mario Hennig zum Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2013 nominiert.

Mario Hennig setzte sich in der Stichwahl gegen die Mitbewerberin Petra-Börst Harder aus Wernigerode durch. Im ersten Wahlgang waren neben Hennig und Börst-Hader auch die Güntersbergerin Veronika Zabel und der Thalenser Günther Blum angetreten. Mit deutlicher Mehrheit wurde Petra Börst-Harder dann aber auch zur Ersatzkadidatin gewählt.

In seiner Vorstellungsrede setzte Mario Hennig auf die Themen Tourismus im Harz, Energiewende und auch die Finanzkrise.

„Die Energiewende ist auch eine große wirtschaftliche Chance für unsere Region. Mit dem Windpark Dardesheim sind wir auch in Sachsen Anhalt sehr gut aufgestellt. Der Ausbau und die Forschung in erneuerbare Energien ist aber nicht nur aus ökologischen Gründen dringend erforderlich – unsere Rohstoffreserven sind zeitlich und wenn wir nicht schon heute die Voraussetzungen für die Energiegewinnung künftiger Generationen schaffen, wäre dies ein noch sträflicherer Raubbau als die heutige Schuldenpolitik“, so Mario Hennig.

Zur Die Finanzkrise sagte Hennig: „Wir brauchen eine neue Ordnung der Finanzmärkte, damit diese wieder ihrer Dienstleistungsfunktion gegenüber der Realwirtschaft gerecht werden“.

Renten- Bildungs- und Sozialpolitik sind weitere Scherpunkte für den Bundestagskandidaten Mario Hennig. Er möchte das Direktmandat für die SPD im Wahlkreis 68 zurückgewinnen, versprach seinen Parteifreundinnen und Parteifreunden aber auch alles zu tun, um für den Harz und das Salzland für einen vorderen Listenplatz zu kämpfen.

Eine Kritik gegen die jetzige Abgeordnete Brehmer konnte sich Hennig aber nicht verkneifen. Als Landrätin des Altkreises Aschersleben habe sie die 3 plus 1 Variante, also die Kreisgebietsreform mit dem Harz und Aschersleben „mit aller Macht verhindert“ und stellte daher auch ihre Glaubwürdigkeit in Frage, weil sie heute geografisch genau in dem Wahlkreis Abgeordnete ist, den sie als Landrätin verhindert habe.

Mario Hennig warb für einen Regierungswechsel 2013 in Berlin. „Wir müssen ab 2013 wieder Regierungsverantwortung im Bund übernehmen und dazu gehört auch den Kanzler oder die Kanzlerin zu stellen, so der Bundestagskandidat Mario Hennig abschließend.

mk