Veröffentlicht: 22.07.2011 unter Ortsvereine

Kontinuität und Wechsel – Ortsverein wählt neuen Vorstand

Der SPD-Ortverein Ballenstedt-Falkenstein/Harz hat turnusmäßig seinen Vorstand neu gewählt. Die bisherige Vorsitzende Wiebke Neumann wurde in ihrem Amt bestätigt. Als neuer Stellvertreter steht ihr der Ermslebener Roland Skrzeba zur Seite. Beide wurden einstimmig gewählt – ebenso wie der bisherige Schatzmeister Ingo Hentschel.

“Ich freue mich über das erneute Vertrauen des Ortsvereines und bin mir sicher, dass wir als Vorstand die begonnene Arbeit der SPD in Ballenstedt und Falkenstein erfolgreich fortsetzen werden.”, sagte Ortsvereinsvorsitzende Wiebke Neumann nach ihrer Wiederwahl.

Die Mitglieder und Sympathisanten diskutierten auf ihrer Sitzung auch über kommende Projekte und Veranstaltungen wie das Sommerfest am 19. August in Ermsleben. Außerdem waren die organisatorischen Reformansätze der SPD Thema. An dieser Debatte wird sich der Ortsverein auch mit Anträgen auf Landesebene beteiligen.

Veröffentlicht: 18.07.2011 unter Kreisverband, Ortsvereine

Halberstädter SPD feiert buntes Fest am Johannesbrunnen

Halberstädter Tageblatt vom 18 Juli 2011
Von Sabine Scholz
Kai Dethloff schiebt hier den vierjährigen Dominik Beckmann auf der Rollenrutsche. Auch Robert Willnow und Robert Ernst (r.) begleiteten die Kinder an der ungewöhnlichen Rutsche.

Kai Dethloff schiebt hier den vierjährigen Dominik Beckmann auf der Rollenrutsche. Auch Robert Willnow und Robert Ernst (r.) begleiteten die Kinder an der ungewöhnlichen Rutsche. | Foto: Sabine Scholz

Mit einem bunten Angebot wartete am Sonnabend das 6. Brunnenfest der Sozialdemokraten in Halberstadt auf. Neben politischen Gästen kamen hunderte Halberstädter und feierten mit.

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Halberstadt. “Politik sollte nicht sein wie ein Fußballspiel, wo 47 000 zuschauen, wie 22 auf dem Spielfeld rennen und ihr Bestes geben. In der Politik, und in der Lokalpolitik besonders, sollten höchsten 22 zuschauen, wie sich 47 000 engagieren”, sagte Gerhard Miesterfeldt.

Der Ortsvorsitzende der Halberstädter SPD ist Landtagsabgeordneter und Vize-Präsident des Landtages. Er weiß, wovon er spricht. “Demokratie braucht das Engagement der Bürger”, sagte er und freute sich deshalb besonders, dass sich eine junge Frau entschlossen hat, sich einzubringen.

Ströbecks Bürgermeister Jens Müller (2. v. l.) nimmt von Landtags-Vizepräsident Gerhard Miesterfeldt (2. v. r.) einen Scheck über 300 Euro entgegen, flankiert von Ronald Brachmann (links) und Michael Schubert.

Ströbecks Bürgermeister Jens Müller (2. v. l.) nimmt von Landtags-Vizepräsident Gerhard Miesterfeldt (2. v. r.) einen Scheck über 300 Euro entgegen, flankiert von Ronald Brachmann (links) und Michael Schubert. | Foto: Sabine Scholz

Die Sonne meinte es gut am Sonnabend gut mit den Festgästen, die sich rund um den Johannesbrunnen tummelten. Unter ihnen waren nicht nur aktive Sozialdemokraten wie die Eislebener Bundestagsabgeordnete Silvia Schmidt, Landtagsabgeordneter Ronald Brachmann und der Finanzstaatssekretär Jörg Felgner. Der lebt zwar inzwischen in Magdeburg, fühlt sich Halberstadt aber immer noch sehr verbunden. Zum Brunnenfest kamen viele Familien – manche, weil sie aus den Vorjahren wissen, dass es immer ein buntes Programm gibt, andere eher spontan.

Andrang beim Kinderschminken. Caroline Schubert verwandelte viele der jungen Gäste in Marienkäfer, Schmetterlinge oder Tiger.

Andrang beim Kinderschminken. Caroline Schubert verwandelte viele der jungen Gäste in Marienkäfer, Schmetterlinge oder Tiger. | Foto: Sabine Scholz

Rund um den plätschernden Brunnen, der so manchem kleinen Besucher zur Abkühlung diente, konnte man Schach spielen, sich über die Arbeit der AWO im Harzkreis, vor allem über das Kinder- und Jugendtelefon sowie das Elterntelefon informieren. Während die Erwachsenen sich die Infotafeln ansahen, konnten ihre Kinder sich im Geschicklichkeitsspiel üben. Davon hatte auch die THW-Jugend im THW Ortsverband Halberstadt reichlich im Angebot. Mit ihren blauen Uniformen, den interessanten Spielangeboten und den kleinen Radladern zogen sie die Besucher magisch an.

So richtig ins Schwitzen kamen unter der Arkade des Martineums derweil drei junge Männer vom Landesverband “Die Falken”. Kai Dethloff, Robert Ernst und Robert Willnow hatten eine Rollenrutsche aufgebaut und brachten Jung und Alt so richtig in Fahrt. Dass am Ende der Rutschbahn ein Fahrzeug des DRK-Kreisverbandes Quedlinburg/Halberstadt stand, war wohl eher Zufall. Die Osterwiecker Besatzung mit Verenice Block, Matthias Breustedt und Stefan Lippmann stand für alle Eventualitäten bereit und gaben nicht nur Einblick in den Aufbau eines Rettungswagens.

Kommt auf ganz neue Art und Weise in Fahrt: Gerhard Miesterfeldt auf der Rollenrutsche.

Kommt auf ganz neue Art und Weise in Fahrt: Gerhard Miesterfeldt auf der Rollenrutsche. | Foto: Sabine Scholz

Am Stand von Caroline Schubert gab es den ganzen Tag Gedränge. Die junge Frau lernt zurzeit den Beruf einer Erzieherin und bereicherte das Fest mit ihren Schminkkünsten. So kam es, das sich auf der Hüpfburg farbenfrohe Marienkäfer, Schmetterlinge, Tiger und Löwen gleichzeitig tummeln konnten.

Und wer einfach nur zuschauen, Musik vom Spielmannszug Harsleben, die Auftritte der Line-Dance-Gruppe “Crazy Fifties” gemeinsam mit den “Global Dancers” genießen wollte, nahm unter den Pavillons Platz.

“Das sieht von außen immer so leicht aus”

Während um die Mittagszeit die Grillangebote gefragt waren, leerten sich am Nachmittag rasch die Bleche mit selbstgebackenem Kuchen. Auch das selbstgebackene Brot fand viele Abnehmer. Der Erlös vom Verkauf dieser Leckereien geht in diesem Jahr an den Förderverein Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge, berichtete Gerhard Miesterfeldt. Der hatte zudem einen Scheck in der Tasche. Aus seinem Verfügungsfonds als Vize-Präsident des Landtags spendete er 300 Euro für das Lebendschach-Ensemble im Schachdorf Ströbeck. Dort hatte er vor kurzem nicht nur an den Schachbrettern gespielt, sondern musste auch die lebenden Schachfiguren richtig dirigieren. “Das sieht von außen immer so leicht aus. Aber als ich auf das riesige Spielfeld blickte, war mir, als hätte ich noch nie im Leben ein Schachbrett gesehen”, berichtete er launig, bevor er Ortsbürgermeister Jens Müller den Scheck überreichte.

Veröffentlicht: 06.07.2011 unter Ortsvereine

Beim Montagsgespräch mit Leidenschaft Innenstadtkonzept diskutiert

Für die Idee, die Fußgängerzone von der Breiten Straße bis zum Anger zu verlängern fand sich am vergangenen Montag beim von den Wernigeröder Sozialdemokraten präsentierten „Montagsgespräch“ im „Kartoffelhaus“ eine große Mehrheit. Unter dem Thema „Das Innenstadtkonzept für Wernigerode“ diskutierten die Teilnehmer der Veranstaltung engagiert, wie sich die Stadt weiter entwickeln soll und dabei die Interessen der Bewohner, der Handeltreibenden und der Touristen am besten unter einen Hut bringen könnte. Die eingeplanten 90 Minuten reichten erwartungsgemäß nicht aus. Nach über zwei Stunden hatte man mit der geplanten Verkehrsberuhigung in der Breiten Straße und der in absehbarer Zeit wohl nicht umsetzbaren Vision „Tunnel unter dem Fenstermacherberg“ nur in zwei Themen die Argumente ausgetauscht. Deutlich wurde, dass die Verkehrsführung in Wernigerode nicht singulär betrachtet werden kann – zur Sprache kamen auch die Probleme der Anwohner des Boulevards, die das reichhaltige kulturelle Open-Air-Programm, um das sicher viele andere Kommunen die bunte Stadt beneiden, wegen der damit verbundenen Lautstärke insbesondere im Sommer nicht immer als Segen ansehen. Stadtrat Siegfried Siegel (SPD) hatte als Versammlungsleiter eine dicke Mappe mit dem Konzept des „Büros Hunger“, das Aussagen und Vorschläge zu 129 Einzelmaßnahmen enthält, vor sich liegen – eben auch zu Komplexen wie „Errichtung eines Festplatzes“, Ochsenteichgelände oder Lenkung der Touristenströme. Baudezernent Burkhard Rudo und Stadtplaner Dieter Nagler machten aus Sicht der Verwaltung auf Probleme der Umsetzung aufmerksam, die – wie sooft im Leben – eher im Detail liegen. Gleichwohl konnten auch sie dem Vorschlag Siegfried Siegels, den Anger als kostenlosen Parkplatz den Touristen anzubieten, damit den Verkehr aus der Stadt zu halten und die ankommenden Gäste über eine mindestens verkehrsberuhigte Breite Straße in die Innenstadt zu lotsen, durchaus Positives abgewinnen. Letztendlich entscheiden müssen die Stadträte. Siegfried Siegel versprach für die Fraktion SPD/Grüne, die von den Gästen des Montagsgesprächs gemachten Vorschläge „mit in die Fraktion zu nehmen, damit sie in der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden können“.

Veröffentlicht: 04.07.2011 unter Ortsvereine

SPD Blankenburg unterstützt Sanierung der Regensteinschule und der Kitas

Auf seiner Sitzung am 23.06.2011 folgte der Blankenburger Stadtrat fast einstimmig der Beschlussvorlage der SPD-Fraktion zur Aufnahme örtlicher Kitas und Schulen in das Stark III – Förderprogramm. Die Stadtverwaltung wurde damit beauftragt alle erforderlichen Schritte vorzubereiten, die einer Erfassung der Kitas Derenburg und Heimburg sowie der Grundschule Regenstein als Förderprojekte im Landesprogramm “Stark III” dienen. Nach ausführlicher Diskussion wurde die Vorlage, ergänzt um die Kita Hüttenrode, angenommen.

Das Bildungsinvestitionsprogramm Stark III (Förderzeitraum 2012 bis 2016) dient der Schulsanierung und ist ein zentraler Baustein des von Landesfinanzminister Jens Bullerjahn erstellten Strategiepapiers 2020+. Es ist davon auszugehen, dass die entsprechenden Beschlüsse gefasst und die Förderrichtlinien bekannt gegeben werden. Damit es bei den Anträgen zur Teilnahme am Förderprogramm zu keinen Zeitverzögerungen kommt, so die Sozialdemokraten, ist es für die Stadt Blankenburg sinnvoll, frühzeitig in die Vorplanungen zu diesem Förderprogramm einzusteigen.

Für die genannten Einrichtungen wurde seit längerer Zeit ein erheblicher Sanierungsbedarf festgestellt. Die Realisierung der geforderten Maßnahmen scheiterte jedoch bisher an den Kosten, die aufgrund der Haushaltssituation der Stadt ohne zusätzliche Förderung nicht aufgebracht werden konnten.

Im Rahmen der Vorarbeiten zur Sanierung der Kita Derenburg sollen hier rechtzeitig Gespräche mit dem Ortschaftsrat Derenburg über alle die Sanierung betreffenden Fragen geführt werden.

Aufgrund erheblicher bautechnischer Mängel und dem dadurch zu erwartenden höheren Sanierungsaufwand für die Kita Heimburg, könnte in einer Voruntersuchung ein Umzug in die ehemalige Grundschule Heimburg miteinbezogen werden. Auch im Fall der Regensteinschule sind, sowohl eine Sanierung des alten Gebäudes, als auch ein Neubau zu prüfen. Durch eine Kosten-Nutzen-Analyse ist dabei die effizientere Variante zu benennen.

Die Nutzung des Stark III-Programms sehen die Blankenburger Sozialdemokraten als eine geeignete Möglichkeit an, Bausubstanz aufzuwerten und den jungen und jüngsten Blankenburgern eine angenehme Umgebung zum Lernen bzw. zum Verleben ihrer Kindergartenzeit zu schaffen. Der erste Schritt dahin, ist mit der Annahme der Beschlussvorlage gemacht.