Veröffentlicht: 08.12.2017 unter Kreisverband

SPD Harz begeht Tag des Ehrenamtes in Quedlinburg

spd-tobias kaschaDer SPD Kreisverband Harz zeichnet in Quedlinburg seit 20 Jahren Bürger für ihre ehrenamtliche Arbeit zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember aus. Die Festrede hielt der SPD Kreisvorsitzende Tobias Kascha. In seiner Rede wies er auf die Bedeutung des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft hin: „Eine besondere Bedeutung fällt diesem Tag auch deshalb zu, weil wir Wertschätzung gegenüber denjenigen zum Ausdruck bringen, die große Teile unserer Gesellschaft prägen und noch viel wichtiger- zusammenhalten!“ Kascha machte aber auch auf die schwierige Situation ehrenamtlicher Arbeit in Sachsen-Anhalt aufmerksam: „ Leider weist Sachsen-Anhalt die niedrigste “Ehrenamtsquote” in Deutschland mit 25 Prozent auf. Und genau aus diesem Grund ist eine Veranstaltung wie die heutige so wichtig. Wir als politisch Verantwortliche müssen uns immer wieder ins Bewusstsein bringen, dass das Ehrenamt die tragende Säule unserer Gesellschaft und damit unseres Gemeinwohls ist.“

Durch das Programm führte Bianka Kachel, die vor zwei Jahrzehnten diese Tradition begründete. Ein Grußwort hielt die SPD Bundestagsabgeordnete Katrin Budde, die nunmehr den Harz als ihren Betreuungswahlkreis zugeordnet bekommen hat. Sie ehrte die Vertreter des ausgezeichneten Museumsvereins Klosterkirche auf dem Münzenberg Quedlinburg mit einer Besucherfahrt in den Bundestag. Geehrt wurden weiterhin: Dr. Wolfgang Maertens, Christiane Krajewski, Roland Krombholz, Dorothee Könau, Uwe Krebs, Dr. Norbert Jahn, Erhard Kachel und Dr. Martina Tschäpe.

spd ehrung gruppeKreisvorsitzender Tobias Kascha, ausgezeichnete Ehrenamtliche,
Laudatoren, MdB Katrin Budde, MdL Andreas Steppuhn,  Bianka Kachel (v.l.n.r.)

 

spd ehrung verein münzenberg

Kreisvorsitzender Tobias Kascha, Museumsverein Klosterkirche auf dem Münzenberg,  MdB Katrin Budde, Laudator Eberhard Brecht (v.l.n.r.)

 

 

 

Veröffentlicht: 24.10.2017 unter Kreisverband

Einmischen und Bürgernähe suchen – Sozialdemokraten ziehen auf Kreisparteitag Bilanz / Kreischef nennt konkrete Aufgaben

Die Sozialdemokraten im Harz wollen mehr in die Offensive gehen. Das machten sie auf ihrem Kreisparteitag am Wochenende in Ilsenburg deutlich. Auf Landesebene haben sie nun einen prominenten Vertreter.
Von Regina Urbat Harzer Volksstimme 23.10.2017
Fotos Kurt Neumann
Ilsenburg

22553321_1908280102522934_1707960504043090684_oKatzenjammer Fehlanzeige. Trotz Schlappe beider Bundestagswahl schaut der SPD-Kreisvorstand nach vorn. Viel Positives, so Kreischef Tobias Kascha, sei in den zurückliegenden Monaten verzeichnet worden. Wie bundesweit registriert, haben auch die Harzer Sozialdemokraten Zulauf in ihren Reihen. Auf dem Kreisparteitag am Sonnabend wurden drei neue Mitglieder herzlich begrüßt, zwei aus Halberstadt, ein Zuwachs aus der Gastgeberstadt Ilsenburg. Insgesamt hat der Kreisverband rund 400 Mitglieder im Harz.
Auf dem Parteitag in Ilsenburg, der nicht, wie früher üblich, nur Delegierten aus den Ortsvereinen vorbehalten war, sondern jedem Mitglied offenstand, ging es weniger um „Erneuerung“, als vielmehr um die Tugenden einer Partei, die sich Volkspartei nennt. Das wurde in den Redebeiträgen von Mitgliedern deutlich, die Denkanstöße boten oder auf Versäumnisse hinwiesen. Ohne Umschweife tat dies auch der Kreisvorsitzende Tobias Kascha. Angelehnt an seine Rede, die der Wernigeröder im November vergangenen Jahres hielt, zog er kritisch Bilanz.
Schwerpunkt war ganz klar die Organisation eines schlagkräftigen Wahlkampfes für Eberhard Brecht. „Es ist uns
gelungen“, betont Kascha und dankte dafür dem engagierten Kandidaten aus Quedlinburg sowie dem ebenso engagierten Wahlhelfer-Team. Die rund 80 anwesenden Mitglieder im Haus der Vereine in Ilsenburg applaudierten, später bei Brechts Rede gab es Ovationen.

22555560_1908280259189585_7641548150916022899_o

Gelernt: Kreisverband kann Wahlkampf
Nüchtern betrachtet, so Kascha weiter, habe zwar die SPD im Harz im Vergleich zur Landtagswahl das Ergebnis leicht verbessert, auch Brecht habe gepunktet, wo er persönlichmitgewirkt habe, doch sei das Resultat der Bundestagswahl insgesamt nicht zufriedenstellend. Aber, so Kascha, „wir haben etwas gelernt“. Der Kreisverband sei zusammengewachsen, kampagnefähig und: „Wir können Wahlkampf.“ Bei der Analyse sei ganz klar
das Nachwuchsproblem offensichtlich gewesen. „Wir brauchen neue Gesichter, die sich kommunal verankern“, sagt
Tobias Kascha und fordert dazu auf, mehr mitzumischen und mutig zu sein, junge Mitstreitern in die Funktionen zu bringen und darauf zu achten, dass „die, die nachkommen, nicht unter einer Vielzahl an Ämtern ihre Motivation verlieren“. Ein wenig, so schien es, sprach er aus eigener Erfahrung. Seit November 2016 führt der 37-Jährige die Kreis-SPD an. Selbstkritisch gab er zu, im Umgang mit dem politischen Mitbewerber CDU nicht  „mutig und frech“ zu sein, wie es durchaus sein sollte. Was er umgehend forcieren wolle, sei ein professionelles Agieren mit den neuen Medien. Es sei nicht hilfreich, sich als SPD auf Landes- und Harzebene gegenseitig in den sozialen Netzwerken
„zu zerlegen“ oder mit vermeintlichen Strategiepapieren zuerst an die Presse zu gehen,statt zunächst inhaltlich den
Diskussionprozess zu führen.

Lehrermangel-Protest in Wernigerode unterstützen
Für Letzteres gab es auf dem Kreisparteitag genügend Anlass, in den Debatten zu verschiedenen Anträgen.
Beschlossen wurde unter anderem ein Antrag für eine bessere Unterrichtsversorgung und gegen Lehrermangel. Sozialdemokraten wie Andreas Steppuhn wollen deshalb auch den Protest gegen Lehrermangel am Montag in Wernigerode unterstützen. Ergänzend zum zweiten Schwerpunkt „Nachwuchs“ hob Tobias Kascha hervor, dass
es gelungen sei, die drei kleinen Ortsvereine im Oberharz zu einer großen SPD-Gemeinschaft zusammenzuführen.
Die Fusion mit Anbindung an die Stadt Oberharz soll in Kürze offiziell verkündet werden. In Hinblick auf die Kommunalwahl 2019 „meine Hoffnung, im Oberharz schlagkräftiger zu werden“, so der Kreischef.
Im Fazit zum dritten Schwerpunkt „Öffentlichkeitsarbeit“ gab der Kreischef zu, noch Reserven zu sehen.
Wie wichtig dies in einer Wahlkampfzeit sei, davon wusste Bundestagskandidant Eberhard Brecht in seiner Auswertung zu berichten. So habe beispielsweise die Bundes-SPD im Wahlkampf die Ost-Themen
ausgespart. Und die Medien insgesamt hätten sich sehr zurückgehalten oder eine „normale Abgeordnetentätigkeit“
von deren Eifer im Wahlkampf nicht unterschieden. Kurzum. Eberhard Brecht fühlte sich gegenüber der CDU-Kandidatin Heike Brehmer benachteiligt.Und im Stich gelassen fühlte sich der Quedlinburger von den Sozialdemokraten aus Thale – „ein Totalausfall“.Nach vorn blickend nannte Brecht Konsequenzen, die die
Sozialdemokraten beherzigen sollten. Dazu zählte er die Bürgernähe wieder mehr zu suchen, die Angst vor Überfremdung ernst zu nehmen und in dieser Hinsicht mehr Au lärung zu betreiben. Auch sollten sich die Sozialdemokraten Verbündeten suchen, ob Kirche, Vereine, Gewerkschaften.
Willingmann vertritt Harzerauf Landesebene
Zum Parteitag gehörte auch die Wahl des Harzer Vertreters auf Landesebene. Das Votum fiel auf Armin Willingmann. Der Wernigeröder und Minister für Wirtschaft und Wissenschaft in Magdeburg tritt die Nachfolge von Tobias Kascha an, der „wegen der Vielzahl der Aufgaben im Harz“, nicht kandidierte. Willingmann berichtete zu
Beginn der Tagung über seine Arbeit als Minister, ebenso gab es Grußworte vom Bundestagsmitglied Burkhard Lischka und dem Europa-Abgeordneten Arne Lietz.
22769750_1908279932522951_3245662792587618063_o(1)SPD-Kreischef Tobias Kasch (rechts) bedankt sich beim Wahlkandidaten Eberhard Brecht.

Veröffentlicht: 16.10.2017 unter Kreisverband

Einladung zum Kreisparteitag

Liebe Mitglieder,der SPD-Kreisverband Harz führt seinen diesjährigen außerordentlichen Kreisparteitag am 21. Oktober 2017 in Form einer Mitgliedervollversammlung durch.

Diesen Parteitag wollen wir nutzen, um die Bundestagswahl 2017 auszuwerten, Anträge zu beraten sowie Personalvorschläge für den Landesvorstand 2018-2020 abzustimmen.

Wir möchten euch hiermit zu unserem außerordentlichen Kreisparteitag am

Samstag, d. 21. Oktober 2017, 10.00 Uhr

im Haus der Vereine

Mühlenstr. 14, 38871 Ilsenburg

einladen.

Wir bieten eine Versorgung an. Die Kassierung eines Unkostenbeitrages in Höhe von 3,- € erfolgt vor Ort.

Wir erbitten eine kurze Rückmeldung eurer Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Kascha                                            Stefan Will
Kreisvorsitzender                                        Regionalgeschäftsführer

 

Veröffentlicht: 02.10.2017 unter Eberhard Brecht, Kreisverband

Kreisvorstand dankt Kandidaten Eberhard Brecht

21994480_10209151514656014_2034967249141055215_oSPD Kreisvorstand informiert:

In seiner Sitzung am 26. September wertete der Kreisvorstand der SPD Harz die Ergebnisse der Bundestagswahl aus.

Der Kreisvorstand dankt dem SPD-Kandidaten Eberhard Brecht, den Mitgliedern seines Wahlteams, den vielen engagierten Sozialdemokraten in den Ortsvereinen, die beim Austragen von Faltblättern, beim Aufhängen und Abnehmen von  Plakaten, an den Wahlständen und darüber hinaus den Bundestagswahlkampf tatkräftig unterstützt haben. Auch den Mitgliedern der Wählerinitiative wird herzlich gedankt.

“Der Kreisverband hat seine Kampagnenfähigkeit unter Beweis gestellt. Im Wahlkampf haben unsere Mitglieder solidarisch zusammen gestanden und wir sind als Kreis-SPD noch weiter zusammen gewachsen“, so Kreisvorsitzender Tobias Kascha.

 Auch wenn das Wahlergebnis kein Grund zum Jubel ist, so liegt die Harzer SPD im Wahlkreis 68 bei den Erst- und Zweitstimmen für die SPD deutlich über dem Landesdurchschnitt und hat auch mit dazu beigetragen, dass Karamba Diaby mit seinem Listenplatz Nr. 3 nun doch wieder in den Bundestag einziehen kann.

Einstimmig wird die Entscheidung der Bundespartei unterstützt in die Opposition zu gehen.

Weitere Auswertungen des Bundestagswahlkampfes werden  in den Harzer Ortsvereinen und natürlich beim Kreisparteitag am 21. Oktober erfolgen.

Rede vom Parteivorsitzenden Martin Schulz vom 29.9.2017
“Wir haben eine schwere Wahlniederlage erlitten und das historisch schlechteste Wahlergebnis der SPD seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland eingefahren. Wir haben die vierte Wahlniederlage in Folge bei einer Bundestagswahl erlebt. Das ist bitter für die gesamte Partei. Das ist bitter für uns alle, die wir als Parteimitglieder oder Unterstützer engagiert gekämpft haben. Und es ist bitter für mich persönlich, denn ich möchte der Partei Stolz und Selbstbewusstsein zurückgeben und zusammen mit Euch dafür sorgen, dass wir endlich wieder einen sozialdemokratischen Regierungschef in Deutschland bekommen. Das hat am 24. September nicht geklappt. Für diese Niederlage trage ich als Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat die Hauptverantwortung.

weiterlesen

22051001_1880315428652735_977682390172931029_o 22048094_1880315628652715_6185706636611506446_o